TEST Klipsch R-10SW Video Ausgabe 8/2016

Zitat(e):
„Fünf Basswürfel aus verschiedenen Welten stellen sich dem Vergleich. Von 400 bis 3000 Euro reicht die Breite des Testfeldes. Klar, dass es dabei Unterschiede gibt. Vor allem aber gibt es Überraschungen. Natürlich ist es nicht fair, einen 400-Euro-Subwoofer wie den Klipsch R-10 SW gegen einen 3000 Euro teuren Elac zu hören. Haben wir auch nicht direkt gemacht, zumindest nicht direkt mit der Absicht, nur den besten zu ermitteln. In diesem Testfeld mit Teilnehmern von Klipsch, Elac, Sumiko, SVS und Velodyne wollen wir in erster Linie die interessantesten aktuellen Angebote aus unterschiedlichen Klassen vorstellen und schauen, was man für den jeweiligen Preis geboten bekommt. Und da wird die Sache dann richtig spannend, zumal – und das ist vorab schon mal eine gute Nachricht – keiner der Probanden aus dem Rahmen fiel, sich als Brüllwürfel oder besser gesagt Bollerkiste erwies… Der Klipsch-Woofer erregt ungeachtet seines kleinen Preises großes Aufsehen. Seine 10-Zoll-Membran besteht aus Cerametallic, einer Metallkeramik, und hat eine nach innen gewölbte Staubkalotte. Der Treiber des Front-Fire-Subwoofers wurde auf große Auslenkungen optimiert und soll mit seiner leichten, steifen Membran niedrige Verzerrungen produzieren… Die integrierte Digital-Endstufe liefert … mit 150 Watt Sinus eine solide Leistung und stellt bei Impulsen sogar das Doppelte bereit – kaum zu glauben, wenn man die winzigen Elektronikeinschübe betrachtet. Wenn man den leichten Würfel hebt, erwartet man auch kaum, wie viel Bass der Klipsch emittiert… Für preisbewusste Einsteiger eignet sich der Amerikaner damit optimal. Oder für jene, die ihre Raumakustik nur mit Double Bass Array in den Griff kriegen. So kostet ein DBA aus vier Subwoofern mit dem R-10 SW gerade die Hälfte dessen, was man bei Elac für einen 2090 hinlegt… Wenn alles passte, lieferte er mit Musik und Film eine gute Show fürs Geld. Selten war Geiz so geil und so prall.“