TEST Klipsch RF-7 II LITE Online-Magazin 27/11/2015

Zitat(e):
„Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer. Sucht man aber Boxen, die rocken und einen bei Bedarf schlichtweg ins Sofa drücken, kommt man kaum an Modellen der Marke Klipsch vorbei. Da kommt mir die RF-7 II, … gerade Recht …

Klipsch-Lautsprecher scheren sich nicht um Konventionen oder vornehme Zurückhaltung. Klipsch-Lautsprecher wollen auch nicht unsichtbar ins Wohnzimmer integriert werden oder eine Nebenrolle spielen. Und Klipsch-Lautsprecher sind auch keine Duckmäuser. Alles andere als das, denn für Produkte, die das Klipsch-Logo tragen, ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit im Mittelpunkt bzw. im Rampenlicht zu stehen. Mehr noch: Klipsch-Boxen sind in aller Regel Hauptdarsteller, die nur ein Ziel verfolgen: kompromisslosen Hörspaß zu verbreiten – egal, ob in der Musik- oder Filmtonwiedergabe… So wird dieser Song, der vor explosiver Agilität, Kraft und ungehemmter Basspower nur so strotzt, sogleich mit jeder Menge Nachdruck in den Hörraum entlassen. Absolut kontrolliert, variabel in seiner Diktion und nicht die Spur matschig oder wabbelig. Wow, das geht ja vielversprechend los. Für mich zugleich ein guter Grund, den Pegel schnell mal auf gehobene Zimmerlautstärke zu erhöhen. Ein Vorgang, der die beiden RF-7 II allerdings nicht im geringsten zu fordern oder in Bedrängnis zu bringen scheint. Egal wie dynamisch und bassbetont es hier und im darauf folgenden „Bombtrack“ auch wird, meine Testprobanden agieren mit einer Energie, die fast den Eindruck erweckt, hier wären aktive PA-Boxen mit Unterstützung eines entsprechenden Subwoofers am Werk. Zwar steigen die Amerikanerinnen nicht in allertiefste Bassgefilde ab, hämmern die geforderten Grundton-Beats aber mit einer solchen Dynamik in den Hörraum, dass diese sich vorsichtshalber auch gleich noch in der Magengegend bemerkbar machen. Spätestens jetzt wird klar: das wird wieder eine dieser Hörsessions, die mit der Niederschrift und Veröffentlichung meines Testartikels noch lange nicht beendet sind… Das ist tatsächlich genial, denn so müssen dynamisch abgemischte Rock-Songs einfach rübergebracht werden. Was dabei übrigens noch auffällt: die Boxen gehen selbst bei einem Pegel weit über besagter Zimmerlautstärke noch weitestgehend unverzerrt zur Sache. Ein toller Effekt, der aber auch schnell mal dafür sorgt, dass man den gerade gehörten Pegel als gar nicht so laut empfindet und dem Lautstärkeregler den einen oder anderen zusätzlichen Rechtsdreh verpasst. Das ist dann zwar absolut kein Problem für die Boxen, aber vielleicht für Ihre Nachbarn.
Die RF-7 setzen also gleich zu Beginn des Praxistests in den Disziplinen Dynamik und Kraft ein Statement. Das alles übrigens völlig befreit von Trägheit oder Schwerfälligkeit. Attribute, die vielen ähnlich großen Schallwandlern nicht ganz zu Unrecht anlastet… die RF-7 II wurde nicht für Feingeister konzipiert, sondern wollen nur eines erreichen: so richtig Spaß an der Musik machen – und zwar in einer Art, die niemals analytisch rüberkommt, sondern mit Wucht, Feuer und Leben in den Hörraum gepresst wird. Und genau das tun sie hier… Dass sie darüber hinaus auch noch geradezu leichtfüßig, punktgenau und mit jeder Menge Substanz agieren, versteht sich dann fast von selbst… Kurz gesagt: die Klipsch RF-7 II ist die Definition von „mittendrin, statt nur dabei“…“

Hier geht’s zum kompletten Online Test >> http://www.lite-magazin.de/2015/11/klipsch-rf-7-ii-limited-edition-lautsprecher-legende-reloaded/