Test Jamo Concert C95 AUDIO 07/2015

Jamo Concert C-95 … Schwarz auf Weiß …Jamo Concert C95

AUDIO testet sechs Standlautsprecher der bekanntesten Hersteller und Newcomer im hart umkämpften 1000-Euro-Bereich. Die Modelle von Canton, Elac, Jamo, Magnat, Q-Acoustics und Quadral beweisen, wie abwechslungsreich unser Hobby sein kann!…

Zitat(e):
„Mit der Concert-Serie führte Jamo eine neue Designsprache ins Produktportfolio ein. Und die Rechnung ging auf: Die geschwungenen Formen und sanft fließenden Übergänge – beispielsweise der Spitzenmodelle der Concert C10-Serie (Test in AUDIO 12/14) – eroberten schnell die
Herzen von designverliebten Highendern. Die Modelle der C9er-Reihe bieten ähnlich ansprechende Optik zu deutlich moderateren Preisen: Die knapp unter ein Meter hohe Concert C95 gibt es bereits für freundliche 900 Euro das Paar, ist tadellos verarbeitet und wirkt jugendlich
modern. Die geschwungene Schallwand fügt sich perfekt an den eckigen Korpus, der mit seiner seidenmatten Oberfläche ein interessantes Wechselspiel gibt … Eine besonders große Gummi-Sicke deutet bereits an, dass die Woofer auf Belastbarkeit optimiert sind. Ein weiteres Indiz:
Der feststehende Phaseplug aus Aluminium, der nicht nur das Abstrahlverhalten linearisiert, sondern auch zur Kühlung der Schwingspule beiträgt. Eine Etage höher wohnt der Hochtöner weitestgehend akustisch vom Gehäuse entkoppelt. Die Isolierung soll die Seidenkalotte vor Vibrationen
schützen, um ungestörter arbeiten zu können. Eine in die Montageplatte integrierte, relativ üppig dimensionierte Schallführung kontrolliert dabei ihr Abstrahlverhalten… Stimmen wirkten präzise, klar artikuliert, stets hochaufgelöst und feingliedrig. Störende Artefakte kamen nie zum Vorschein.
Die Bühne imponierte mit einer sehr breiten Abbildung … Tonal wirkte die Concert C95 ausgewogen und – ganz toll – wunderbar dynamisch! Egal, ob vom Plattenspieler oder HiRes-Player – die Jamo vermochte alles von flüsterleisen Passagen hin zu wilden Impuls-Eskapaden stets überzeugend
in den Hörraum zu bringen. Diese Eigenschaft stellte sie bereits bei praxistauglichen Pegeln unter Beweis…“