Test Klipsch Heresy-III stereoplay Ausgabe 05/2011

Im sehr ausgewogenen stereoplay Vergleichstest gegen die Cerwin Vega XLS 215 liegt die Heresy-III mal vorne, mal hinten, macht allerdings am Ende, dank der guten Verarbeitungsqualität und der beliebten Retro-Optik (unserer Meinung nach) die bessere Figur und liegt im Gesamturteil mit 69 Punkten ebenfalls knapp in Front.

Zitat(e):
„Groß, klobig und ziemlich laut: Diese Lautsprecher kommen ideologisch aus den 1950er Jahren und wollen gar keine HiFi-Boxen sein. Aber sie machen irrsinnigen Spaß. Die Hörtests begannen mit zarten Klängen…und der Klipsch Heresy-III. Da herrschte erste einmal Verblüffung: …der Raum wirkte insgesamt authentischer und greifbarer, als ich es dieser eigenwilligen Konstruktion zugetraut hätte. Das Klangbild kam sehr druckvoll: mit deutlich mehr Bass, als man es dieser Konstruktion gemeinhin nachsagt…Bei Bläsern klingt das klasse, hochdynamisch und ziemlich echt…Die Klipsch war nun die Testkandidatin mit der feineren und farbstärkeren Mittendurchzeichnung. Sie schien mit dem hohen Pegel regelrecht aufzublühen und zelebrierte jedes Detail des Aufnahme…Aber Obacht. Für die Heresy III gilt das Gleiche wie für fast jedes Horn: Halte Abstand! …Ein Nahfeld-Monitorist der kleine Brüllwürfel also nicht. Aber einer, der auch in größeren Räumen durchaus brillieren kann…Erwartungsgemäß steigerte sich die Amerikanerin noch einmal im Zusammenspiel mit Röhrenverstärkern…Auf einmal wurde das vorher noch etwas angestrengte Arbeitshören zum lustvollen Erlebnis…“