Test Klipsch-Subwoofer SW-110 AUDIO Ausgabe 7/2011

„Dass hohe Pegel bei der Entwicklung nicht im Vordergrund standen, stellte der Klipsch-Subwoofer mit seiner Vorstellung…klar, bei der spontan kein Fuß gelangweilt auf dem Boden blieb, sondern das Hörtest-Team kollektiv zu Luft-Schlagzeugern mutierte. Bei Grönemeyers „Unplugged“ rockte der SW-110 mit knallig-kraftvollen Rhythmen, ohne die intime Unplugged-Atmosphäre mit allzu fetten Bässen zu gefährden. Auch Mark Egans Fusion-Scheibe gab der Klipsch genau die richtige Würze Live-Feeling und beeindruckte…mit einer herausragend musikalischen Performance: Jeder Ton saß mit atemberaubender Präzision, ohne dass es dem US-Woofer an Kraft gefehlt hätte. Vor Heimkino-Effekten schreckte er ebensowenig zurück wie vor Orgeltönen, denen er ein großes, doch nie ausladendes Fundament verlieh. Der Klipsch-Subwoofer SW-110 kostet zwar (Anm. des Vertriebs: „auf dem Papier“) einen Hunderter mehr als die Konkurrenz, rechtfertigt mit seinen kompakten Maßen und dem knackigen Klang aber diese Investition… Die ausgewogenste Vorstellung gab der Klipsch-Subwoofer SW-110 … Satt, sauber und musikalisch, mit treibendem Kick und tollen Grooves…“