Test Klipsch Forte III Hifi Stars Ausgabe Juni-August 2020

„Der Gentleman unter den Klipsch?!“

Zitat(e):
„Auspacken, anschließen, einschalten, Repeat am CD-Player — weggehen! Exakt diese Handlungsweise widerfährt bei mir jedem Hornsystem zu Testbeginn. Aus den bereits obengenannten Gründen, gibt es einfach keinen Sinn, Worte zum Klang vor der Reifezeit des Einspielens zu geben. Die Test-Forte stammte aus der Vorführung des Vertriebes und hatte deshalb schon gute 50 Stunden Strom erlebt — das merkt man sofort!… Die Klipsch Forte III hat inzwischen exakt den Reifegrad eines guten Hornsystems erreicht, der es zuläßt, genauer hineinzuhören. Unabhängig von der Lautstärke zeigt sie eine wundervolle Raumaufteilung des klanglichen Szenarios mit detaillierter Aufteilung — hier spielt eindeutig die Musik! Nichts wird vergessen, nichts unterdrückt oder schlimmer: überbetont. Nein, dieses klangliche Geschehen lädt zum genüßlichen Zuhören ein… Wir hören absichtlich laut und freuen uns über die offene und erstaunlich sauber abgestimmte, räumliche Wiedergabe. Besonders der Baßbereich fällt durch seine knochentrockene Durchzeichnung auf — ein klarer Fall seitens der mitwirkenden Passivmembran, denn hier gibt es aufgrund der geschlossenen Box keinerlei Strömungsgeräusche und das bißchen Farbe im Mittelton fällt bei mir unter die Rubrik „sexy“. Dieser Lautsprecher macht im Grunde genommen nur Spaß — und um was geht es eigentlich wirklich…?… Er schreit nie, wenn es lauter wird, nein — er wird nur lauter… Sie kann leise wie laut gleichermaßen spielen und bleibt selbst bei größeren Pegeln anständig, wie es sich für einen Gentleman gebührt. Kurzum: Eine eingespielte Forte III ist einer der Lautsprecher, die man m. E. im (HiFi-) Leben gehört haben muß, um mitreden zu können.“

Die kompletten Testberichte gibt es als pdf Anlage